The first Summer School of the DAAD PAGEL Project has finished successfully

In two weeks 17 physicians from 7 cities of China have experienced the practice of psychosomatic medicine in Freiburg and Clausthal-Zellerfeld. Now they have returned back to China return fully loaded with fresh insights.

Deutsch-Chinesisches Alumni- Netzwerk in der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie

Our alumni network project DCAPP (Deutsch-Chinesisches Alumni-Netzwerk in der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie) have received the official confirmation from the DLR/BMBF. The kick-off meeting was convened on 10.14 in Heidelberg.

More than 20 colleagues from Peking, Shanghai, Heidelberg, Freiburg, Frankfurt and other cities have discussed the core concept and important activities in the next 3 years.

Furthermore, our future events are planning as follows:

  1. Training in Psycho-cardiology. Department of Cardiology of Tongji Hospital in Shanghai.

    November, 2th -5th 2017 (Prof. Ma Wenlin, Prof. K.-H. Ladwig, Prof. K. Fritzsche)

  2. Training in Advanced Psychosomatic Medicine and Psychotherapy. Mental Health Center, West China Hospital in Chengdu. November, 9th -11th 2017. Bloc 4: Emotional support and palliative care for patients with life threatening diseases (Prof. Zhang Lan, Prof. K. Fritzsche)
  3. DAAD-Training in Advanced Psychosomatic Medicine and Psychotherapy. Peking Union Medical College Hospital (PUMCH), November, 18th -22th 2017, Bloc 3: Somatic Symptom Disorder (Prof. Wei Jing, Prof. M. Bassler. Prof. K. Fritzsche)
  4. DAAD Symposium with German teachers with the topic “Bridging the Gap between Soma and Psyche” will be held in Peking Union Hospital, November, 24th 2017. See attached program.

Publications

Xiong Nana
Xiong N, Wei J, Fritzsche K, Leonhart R, Hong X, Li T, Jiang J, et al. Psychological and somatic

distress in Chinese outpatients at general hospitals: a cross-sectional study. Ann Gen Psychiatry. 2017; 16: 35.

Fang Xiaoyan

  •   Fang XY, Albarqouni L, von Eisenhart Rothe AF, Hoschar S, Ronel J, Ladwig KH. Is denial a

    maladaptive coping mechanism which prolongs pre-hospital delay in patients with ST-segment

    elevation myocardial infarction? J Psychosom Res 2016;91:68-74.

  •   Ladwig KH , Fang XY, Spieler D. etc. Comparison of Delay Times between Symptom Onset of an

    Acute ST Elevation Myocardial Infarction and Hospital Arrival in Men and Women <65 Years versus ≥ 65 Years of Age. The American Journal of Cardiology (accepted)

    Zhang Ying

Doctor thesis: A cross-cultural comparison of climacteric symptoms between Mosuo women and

Han Chinese women With “Magna cum laude”

 

Psychosomatik goes East – Ausbau der Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit zur Stärkung der Psychosomatischen Medizin zwischen dem Universitätskliniken Heidelberg, Freiburg und Shanghai.

 

Vom 7. bis 18. Mai 2018 veranstaltete das Deutsch-Chinesischen Alumninetzwerks in der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie (DCAPP) unter der Projektleitung von PD. Dr. med. Jonas Tesarz, Prof. Wolfgang Eich aus Heidelberg und Prof. Dr. med. Kurt Fritzsche aus Freiburg seinen ersten Workshop zum Auf- und Ausbau eines deutsch-chinesischen Netzwerks auf dem Gebiet der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie. Diese erste Veranstaltung fand an der Tongji-University in Shanghai statt. Weiter Workshops sind in Heidelberg, Berlin, Shanghai, Peking und Chengdu geplant. Das gesamte Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Der überwältigende Anklang, welchen die Veranstaltung fand, überraschte sogar die Organisatoren: so gingen insgesamt mehr als 600 Bewerbungen aus dem ganzen Land auf die ursprünglich auf weniger als 100 Teilnehmer ausgerichtete Veranstaltung ein. Nachdem mit Unterstützung der chinesischen Kooperationspartner kurzerhand auf neue Räumlichkeiten ausgewichen werden konnte, konnten am Ende über 200 Teilnehmer zugelassen und in das über drei Jahre angelegte Fortbildungsprogramm aufgenommen werden.

Das Foto entstand nach  der Eröffnungszeremonie und zeigt die insgesamt mehr als 10 deutsche und chinesische Dozenten und über 200 Teilnehmer aus ganz China. Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung waren insbesondere die Stärkung der interkulturellen Kompetenz in der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie und der Start eines über 3 Jahre laufenden Forschungscurriculum .

Neben den thematischen Highlights gab es ein großes öffentliches und politisches Interesse an dieser Veranstaltung. Professor Zhang Jun, Parteisekretär der Medizinischen Fakultät der Tongji-Universität hieß alle Willkommen. Prof. Zhao Xudong, Leiter des Dongfang Hospitals der Tongji-Universität stellte das Ausbildungsprogramm vor. Privatdozent Dr. med. Jonas Tesarz, der wissenschaftliche Projektleiter der deutschen Seite, dankte für die sorgfältige Organisation auf Seiten der Tongji-Universität und stellte die Ziele des Projekts vor.

Die innovative  Art der Zusammenarbeit kann die Entwicklung der Psychosomatischen Medizin in China weiter fördern und vor allem die wissenschaftliche Zusammenarbeit anregen. Mit Bezug auf Deutschland kann hierdurch die Chinakompetenz für China in seiner Fremdheit als Gegenüber und Kooperationspartner in verschiedenen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kontexten erarbeitet werden. Zum Abschluss der Zeremonie hielt Professor Zheng Jialin, Dekan der Medizinische Falkutät der Tongji Universität, eine Begrüßungsrede. Dekan Zheng würdigte die besondere Rolle, die die Tongji-Universität, 1907 gegründet   als deutsch-chinesische medizinische Hochschule von dem deutschen Arzt Erich Paulun, in der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit gespielt hat. Die Universität lege  großen Wert auf die qualifizierte Ausbildung der Studenten und die Psychosomatik wird mehr und mehr als ein wichtiger Bestandteil der klinischen Medizin anerkannt. Er kündigte an die Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland im medizinischen Bereich weiter auszubauen.

Prof. Zhen, Dekan der Medizinische Falkutät der Tongji Universität

Dr. med. Jonas Tesarz, Uniklinikum Heidelberg

Prof. Zhao Xudong, Tongji Universität

Um die Nachhaltigkeit der Bemühungen der deutschen Experten in der Psychosomatischen Medizin in China zu gewährleisten wurde für 30 erfahrene Bewerber von den insgesamt 200 Teilnehmer zusätzlich ein Future Teacher Training angeboten, welches Sie selbst zur Lehre im Bereich der Psychosomatischen Medizin befähigen soll.  Begleitend wurden 9 hochqualifizierte Ärztinnen und Ärzte aus Abteilungen für Psychosomatische Medizin und Psychiatrie in ein spezielles Mentor-Group-Programm aufgenommen, um spezifisch in Psychosomatischer Medizin, Interkultureller Kompetenz und Forschungsmethoden ausgebildet zu werden. In dieser Gruppe bestand nach Abschluss des Trainings ein reges Interesse, Forschungskooperationen mit den vertretenen deutschen Universitäten einzugehen.

Prof. Kurt Fritzsche, Uniklinikum Freiburg

Gruppenarbeit

Das Thema der ersten Trainingseinheit lautete ” Erkennen und Behandlung von Angststörungen.” Der professionelle und lebendige Lehrstil des deutschen Dozenten Professor Fritzsche fand bei den Teilnehmern großen Anklang.

Feedbackrunde

Der Workshop wurde am 10. Mai erfolgreich abgeschlossen. Das Feedback der Teilnehmer war sehr gut. Die Organisation sowei die Gestaltung des Workshops wurden hoch gelobt. Die nächste Veranstaltung  in China wird in Mai 2019 wieder in Shanghai stattfinden.

Das Projektteam